@B_I_G_B_E_N
Die Telekom betreibt doch neuerdings keine Inkasso-Dienste mehr für
Mehrwertanbieter. Ist das hier nicht mehr aktuell?
http://www.heise.de/newsticker/data/hob-19.03.03-000/
Und mein Schwager hat die Sache mit der Minderung bereits in 2003 3x
durch
und zwar wegen Performance-Problemen, da gab es erst Theater aber der
Klageweg
wurde durch den Provider keinesfalls beschritten. Ein paar Mails bzw.
Faxe
hin und her und schon wurde klein beigegeben.
Wobei man sagen muß, das der Provider höchst wahrscheinlich weil es
wohl
günstiger kommt, eher mit dem Rausschmiss reagieren würde. Bei meinen
Kollegen
dem sowas mal bei ISH passiert ist, wurde nach Kürzung der Zahlung
direkt die Leitung gekappt.
Aber ohne Ärger geht es halt’ anscheinend nicht, entweder man ärgert
sich selbst tagelang über den mangelnden Service oder man hat den
schriftlichen Ärger.
Worüber reden wir hier eigentlich, über eine mangelhafte Leistung!
Also warum sollte man bitte brav den vollen Preis dafür bezahlen. Man
könnte sicherlich auch bei der ganzen Sache eine Gegenrechnung
aufstellen. Wieviel Arbeit hatte ich im gesamten damit, um von
Expressnet Support zu bekommen etc. Die besagten 6,45 Euro(nur ein
Beispiel) dürften da schnell überschritten sein. Auch bei 19,95
Euro(für den ganzen Monat) ist nicht gerade viel Spielraum für
aufwendige Arbeiten und Umstände gegeben. Telefonisch oder per Email
ist vom Service oder Vertrieb für mich niemand erreichbar.
Schriftverkehr per Post ist bekanntlich zeitaufwendiger, wessen Zeit
wird denn dabei aufgewendet? Die eigene natürlich, und wenn ich durch
aufwendige Korrespondenz nachher mehrere Stunden dafür aufbringen
muß, warum sollte ich diese Zeit und Aufwände nicht auch in einem
gewissen Rahmen in Rechnung stellen. Zumal diese Misere ja noch
nichtmal durch mich verursacht wurde, das was hier gerade passiert
ist zu 100% auf dem Mist des Provider’s gewachsen. Er alleine ist für
den Service, die mangelnde Leistung und auch die miserable
Informationspolitik verantwortlich.
In meiner Mietwohnung hatte ich vor kurzem auch eine ähnliche Debatte
mit dem Vermieter(10% Miet-Minderung), nach Aufrechnung meiner
gesammten Aufwände die durch den Mangel nötig wurden(defekte Heizung,
mehrere fehlgeschlagene Installateurbesuche, dadurch benötigte
Urlaubstage etc.) war die Debatte schnell zu Ende. Die 10%
Minderung(natürlich vorher angekündigt) ergab erstmal telefonischen
Ärger, nach kurzen Erläuterungen jedoch wurde aber schnell
eingelenkt.
Aber wie schon gesagt jeder soll so handeln wie er mag, bloss’ sollte
man auf das Jammern verzichten, wenn man nicht selbst versuchen
möchte etwas daran zu ändern!

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